Montag, 19. Januar 2015

Identität - Konstruktion und Verlust - Gedanken zu einem Zitat oder Thema des Buches

Die erste Frage die sich stellt ist, was Identität überhaupt ist. Für mich gibt es zwei verschiedene Aspekte, die Identität ausmachen. Ich würde sagen es gibt die "innere" und die "äussere" Identität. Auf der einen Seite ist Identität das, was eine Person kennzeichnet. Jedes Verhalten, jeder Charakterzug und natürlich auch jede der Bewegungen die man täglich macht. Jeder Mensch ist ein Individuum, das heisst jeden Menschen gibt es nur einmal und genauso ist das auch mit der eigenen Identität. Auf der anderen Seite ist Identität für mich Fakten. Alles was man ohne eine Person zu kennen über sie herausfinden kann, zum Beispiel Alter, Grösse, Namen und das Aussehen.

Im Buch kommen mehrere Charaktere in verschiedenen Geschichten vor. Jedoch ändert sich ihr Verhalten in den Geschichten. Ein Beispiel ist Ralf Tanner. Sein Leben wird von jemand anderem weitergeführt, also fängt er ein neues Leben an. Er nimmt eine neue Identität an. Sein Verhalten verändert er und er wird zu einer neuen Person. Für mich haben die meisten Figuren, die im Buch vorkommen nicht nur eine Identität, sondern mehrere. Ihre Verhaltensweisen sind in den Geschichten verschieden und lassen so darauf schliessen, dass sie sich in verschiedene Personen verwandeln können. Das heisst, dass sie verschiedenen Identitäten annehmen können. Einige Personen sind im Buch äusserlich nicht beschrieben. Jedoch ändert sich für mich ihr Aussehen bei jeder Identitätsänderung. Wenn ich ein Buch lese, stelle ich mir die Personen immer vor. Ich überlege mir, wie ihre Gesichtszüge sind, wie die Haare fallen und wie ihr Körperbau aussieht.

Nun noch zu mir selbst. Wie sieht meine Identität aus? Was macht meine Identität aus? 
Zuerst zu meiner "äusseren" Identität. Mein Name ist Livia Schneider und ich bin 17 Jahre alt. Ich bin nicht wirklich gross. Meine Haare sind blond, lang und lockig. Ich habe eine "Stupsnase" und ein rundliches Gesicht.                                                                 Nun noch zu meiner "inneren" Identität. Ich habe einen sehr starken Charakter und sage immer was ich denke. Ich bin oft ein wenig zu direkt. Meine Freunde sagen über mich auch, dass ich sehr einfühlsam bin und gut zuhören kann.
Eine andere Frage die man sich stellen kann ist, ob ein Image das selbe ist, wie die Identität. Ich würde dies klar mit nein beantworten. Ein Image ist für mich das, was andere über mich denken. Es ist das was andere Menschen über mich erzählen auch wenn sie mich nicht kennen. Es ist das was Fremde Leute über meinen Charakter wissen. Identität ist für mich wie oben schon erwähnt, alles was mich persönlich ausmacht oder die Fakten über mich.

Recherche Autor - Daniel Kehlmann

Das Buch Ruhm wurde von Daniel Kehlmann geschrieben. Daniel Kehlmann wurde am  13. Januar 1975 in München geboren. Später hat er dann Philosophie und Germanistik an der Universität in Wien studiert. 1997 veröffentlichte er seinen ersten Roman mit dem Titel "Beerholms Vorstellung". Sein letzter Preis war der WELT-Literaturpreis, welcher er im Jahre 2007 gewann.                                                                                       Inzwischen lebt Daniel Kehlmann als freier Schriftsteller in Berlin und Wien.

Daniel Kehlmanns Geschichten und Protagonisten (Hauptdarsteller) sind frei erfunden. Er versucht sich in seinen Geschichten in seine Figuren hineinzuversetzen. Er möchte die Geschichten seinen Lesern authentisch nahe bringen und so erreichen, dass sich die Leser genauso in die Geschichte hineinversetzen wie er selbst. Seine Hauptfiguren sind meistens in eine Richtung extrem beispielsweise extrem Eitel, klug oder begabt. In seinen Geschichten leben die Hauptdarsteller beziehungsweise die Helden der Geschichten in der Realität und stossen gleichzeitig an die Grenzen dieser Realität. Im Buch Ruhm verwischt er Fiktion und Fiktionalität ineinander.

Sein Vorbild ist der  US-amerikanische Schriftsteller und Publizist E.L. Doctorow. In einem Bericht der FAZ betonte er, dass es keinen anderen Schriftsteller gebe, von dem er mehr gelernt habe.                                                                                                            Sein Buch Ruhm landete im Jahre 2009 auf der Jahresbestsellerliste Deutschland. Sein bestes Werk kam 2005 auf den Markt und hat den Namen "Die Vermessung der Welt".

Ich denke, dass ihm das Schreiben bereits in die Wiege gelegt wurde. Ein gewisses Talent und eine gewisse Motivation bekam er meiner Meinung nach von seiner Familie. Seine Familie ist eine geborene Künstlerfamilie. Da sein Grossvater ein sehr bekannter Schriftsteller war, war er bereits als Kind mit dem Schreiben und der Literatur konfrontiert. Ich denke er wollte schon früh Schriftsteller werden, da er Philosophie und Germanistik studiert hatte. Mit diesen beiden Studien schaffte er sich eine sehr gute Grundlage um später zu schreiben.

Nun noch kurz zu Daniel Kehlmanns anderen Werken. Daniel Kehlmann hat insgesamt 16 Bücher veröffentlicht. Daniel Kehlmann schreibt vor allem Romane und Novellen. Er hat aber auch schon Essays, Porträts oder Erzählungen geschrieben. 


http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Kehlmann

Reflexion

Anfangs als wir den Auftrag bekamen ein Portfolio eines Buches zu schreiben, in Form von einem Blog, hatte ich keine Ahnung was da auf mich zukommt. Ich hatte zwar schon einige male den Auftrag in der Schule ein Buch zu lesen und dazu fragen zu beantworten oder eine Zusammenfassung zu schreiben, jedoch musste ich noch nie einen Blog dazu zu verfassen.
Für mich war alles neu an dieser Arbeit. Ich habe zuvor noch nie einen Blog geschrieben oder gelesen. Anfangs fand ich diese Arbeit sehr schwer. Von Zeit zu Zeit viel es mir aber leichter zu schreiben. Das einzige, was mir die ganze Arbeit hindurch schwer viel, waren die verschiedenen Aufträge die wir zu schreiben hatten zu erledigen. Mir fiel es schwer die ganzen Kriterien einzuhalten und immer eine ganz bestimmte Anzahl an Zeichen zu schreiben. Bei einigen Aufträgen hätte ich noch doppelt so viel schreiben können, bei anderen viel mir nach der hälfte der Anzahl Zeichen schon nichts mehr ein.
Durch diese Arbeit habe ich gelernt, ein Buch viel genauer zu lesen. Ich habe viel mehr auf die Einzelheiten geachtet und mich intensiv in die einzelnen Personen hineinversetzt. Mir hat an dieser Arbeit gefallen, dass ich mich viel mehr mit diesem Buch beschäftigte, als mit den Büchern die ich zuvor gelesen hatte. Ich machte mir Gedanken über alles was ich gelesen habe. Und ich habe gelernt, Bücher viel genauer zu lesen. Ich überlegte  mir bei jeder Person die im Buch vorkam, wie diese wohl aussieht, wie es ihr geht oder was ich in der Situation der Charaktere gemacht hätte.
An der Arbeit gefiel mir nicht, dass es soviel war.  Die ganze Arbeit war sehr aufwändig und ziemlich zeitaufreibend. Ich schreibe eigentlich sehr gerne, jedoch nicht wenn ich bestimmte Aufträge zu erledigen habe. Mir macht es mehr Spass, wenn ich einfach aus dem Kopf schreiben kann, was mir gerade einfällt. Dazu kommt noch, dass ich am liebsten für mich selbst schreibe. Dinge über mein Leben, die nur mich etwas angehen. Durch das schreiben kann ich besser mit Zwischenfällen die es in meinem Leben gibt oder Problemen umgehen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich diese Arbeit aus eigener Initiative nicht wiederholen würde. Es war zwar eine sehr gute Erfahrung, jedoch ist das nichts für mich, mich täglich oder wöchentlich an den Computer zu setzen und über etwas zu schreiben. Ich schreibe zwar gerne, aber nur wenn ich wirklich Zeit dazu habe und es ein Thema ist, dass mich interessiert oder beschäftigt.  

Sonntag, 18. Januar 2015

Leseprozess 4

Die Geschichten sieben, acht und neun mit den Namen "Ein Beitrag zur Debatte", "Wie ich log und starb" und " In Gefahr" las ich an einem Mittwoch nach der Schule. Ich war etwa um 17.30 zu Hause und machte mich gleich daran am Buch weiterzulesen. Ich setzte mich in meinem Zimmer gemütlich in meinen Sitz sack, warf eine Decke über mich und begann weiterzulesen. Draussen war es kalt und düster. Es regnete und ich hörte die Tropfen auf mein Dachfenster tropfen. Ich war froh drinnen zu sein und genoss es denn Tropfen zuzuhören und gleichzeitig zu lesen. Diese drei letzten Kapitel fand ich sehr interessant. Alle Unstimmigkeiten wurden gelöst und auf einmal macht das ganze Buch einen Sinn. Die Verknüpfungen der Verschiedenen Geschichten wurden für mich viel ersichtlicher.

Leseprozess 3

Die sechste Geschichte mit dem Namen Antwort an die Äbtissin las ich in der Schule, in einer der Deutschlektionen. Es war ein ziemlich sonniger Tag und ich entschied mich in die Mediothek zu gehen. Ich setzte mich auf einen grossen, roten und weichen Sessel. Er stand vor einer Fensterfront und die Sonne schien durch die Fenster in die Mediothek hinein. Es war richtig angenehm dort zu sitzen und zu lesen. Ich musste diese Geschichte zweimal lesen, da sie für mich anfangs keinen Sinn ergab. Nach dem ich sie aber das zweite mal gelesen hatte, verstand ich den Sinn in ihr. Ich machte mir noch einige Gedanken über sie und ging dann in die nächste Stunde.

Leseprozess 2


Ich habe die Geschichten drei vier und fünf an einem verregneten Wochenende gelesen. Es war draussen sehr stürmisch und man konnte nicht rausgehen ohne klatschnass zu werden. Die dritte Geschichte las ich am frühen Morgen in meinem Bett da ich nichtmehr schlafen konnte. Sie fesselte mich richtig, sodass ich sie ohne eine kleine Pause gelesen habe. Die Geschichten vier und fünf las ich auf dem Sofa im Wohnzimmer. Meine Familie war nicht zu Hause und ich hatte meine Ruhe. Ich liess ganz leise Musik laufen, machte mir einen Tee und entspannte mich. Die Geschichte vier mit dem Namen der Ausweg war nicht so meins. Ich machte während dem Lesen mehrere Pause, das mich die Geschichte ein wenig müde machte. Als ich sie dann endlich gelesen hatte war ich ein wenig erleichtert. Jedoch entschloss ich mich trotzdem die fünfte Geschichte mit dem Namen Osten zu lesen. Diese war wieder viel mehr nach meinem Geschmack. Ich war wieder richtig gefesselt von ihr. Ich lass sie bis etwa in die hälfte, danach kam meine Familie auch schonwieder nach Hause. Da es gerade ein sehr spannender Teil war, konnte ich nicht einfach aufhören und entschloss mich, sie in meinem Zimmer fertigzulesen.

Sonntag, 11. Januar 2015

Personencharakterisierung

In meiner Personencharakterisierung schreibe ich über die Hauptperson der ersten Geschichte. Sein Name ist Ebling. Ebling ist von Beruf Techniker. Ebling liebt seinen Beruf sehr. Wenn er arbeitet ist er in seiner eigenen Welt, er kann dann sich selbst sein und ist nicht nur Ehemann und Familienvater. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und eine Handvoll Arbeitskollegen. Ebling stört an seiner Frau, dass sie nicht gut kochen kann und dumme Bücher liest. An seinem Sohn stört ihn, dass er nicht wirklich intelligent ist und an seiner Tochter mag er nicht, dass sie ihm so fremd vorkommt. Ebling ist ein ruhiger und gelassener Typ. Ihn wütend zu machen ist nicht sehr einfach. Jedoch gibt es etwas was er überhaupt nicht mag und zwar sind das die Bahnfahrten zur Stosszeit.
Ich denke Ebling ist etwa 175cm goss und ein dünner schlaksiger Typ. Seine Haare sind kurz und er trägt einen Dreitagebart. In meinen Gedanken trägt er oft Jeans und ein einfarbiges Hemd, welches er in seine Hosen steckt. Seine Schuhe sind schwarz und ein wenig abgelatscht.
Ebling arbeitet zwar als Techniker, ist jedoch kein grosser Fan von Mobiltelefonen. Er kaufte sich erst auf Druck seiner Familie und Arbeitskollegen eines. Er war, dann aber ziemlich begeistert davon, dass ein so kleines Gerät soviel kann.
Ebling bekam Anrufe von Leuten die nicht ihn, sondern Ralf sprechen wollten. Jedoch hatte Ebling keine Ahnung wer dieser Ralf war. Er kannte ihn nicht. Er fand aber ziemlich schnell gefallen daran sich als ihn auszugeben. Es machte ihm Spass, einmal in die Rolle eines Anderen zu schlüpfen, da sein eigenes Leben so eintönig war. Ebling vernachlässigte sogar seine Arbeit, obwohl sie das einzige war, was ihm richtig gefiel. Ebling blühte in der Rolle als Ralf richtig auf und hatte wieder Freude an seinem Leben.